Wie auch im letzten Jahr, wurde am 20. Januar 2012 der Fine Star 2011 verliehen. Mittlerweile schon in der vierten Runde prämiert die Firma Bayer Vital GmbH Projekte in der Kinder- und Jugenddiabetologie. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde neben den Projektpreisen auch noch ein Ehrenpreis an Andrea Witt für Ihre Tätigkeit als Zuckerschnuten-Leiterin vergeben, doch nun erstmal der Reihe nach.
Einleitung
Die Omnipod Insulinpumpe hat vor einiger Zeit das Segment der kontinuierlichen Insulintherapie nahezu revolutioniert. Der Grundgedanke der Omnipod liegt darin, dass man die mögliche Fehlerquelle des Katheterschlauches und dessen Setzens negiert, indem Motor, Reservoir und Nadel nun in einer Einheit, nachfolgend „Pod“ genannt, alle 72 Stunden erneuert werden. Da mein Insulinverbrauch sehr gering ist, stand ich diesem Prinzip zwar mit Neugierde gegenüber, sah jedoch die Nachteile für meine persönliche Diabetestherapie überwiegen: Um nur ein Beispiel in der Einleitung zu nennen: Mit meinem kompletten Insulinverbrauch von 30 bis 40 I.E. pro Tag würde ich viel zu viel Insulin bei jedem Pod-Wechsel “wegwerfen”. Dies nahm ich zumindest an.
Ab Dezember 2011 wird in Deutschland von der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) ein neuer Süßstoff zugelassen, E 960. Er unterscheidet sich von Aspartam und Co, denn es handelt sich um einen natürlichen Süßstoff, nämlich „Stevia“. Er enthält keine Kalorien und schmeckt etwa 300mal so süß wie Zucker. 20 Jahre hat es gedauert, bis der Süßstoff nun zugelassen ist.
Wie ihr bereits lesen konntet habe ich Anfang Dezember am Young Leaders in Diabetes Programme in Dubai teilgenommen. Einer meiner Anliegen hierbei war insbesondere eine Vernetzung mit anderen Aktiven in Europa. Ich habe zwei sehr engagierte Belgier kennenlernen dürfen, die ein internationales Sommercamp in Kroatien planen. Dieses soll 2012 stattfinden. Als Zielgruppe werden Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren gesucht.
Etwas spät aber nicht vergessen kommen nun einige Fotos von uns, um Euch ein paar Impressionen von unserer Zeit in Dubai zu geben. Wie Ihr sehen könnt haben wir auch den derzeitigen Präsidenten der IDF Prof. Mbanya und den zukünftigen Presidenten Sir Hirst getroffen.
Gestern sind wir nachmittags in die Wüste aufgebrochen. Nach ca. 30
Minuten Fahrt über die Autobahn sind wir in ein Wüstenreservat
abgebogen. Dort sind wir durch die Wüste zu einem nachgestellten
Nomadencamp gefahren und zuerst gab es als Programmpunkt Kamelreiten;
sehr cool. Danach gab es Essen und Wasserpfeifen. So komplett unter
freiem Himmel habe ich noch nie geschlafen, gestern schon. Wir hatten
"Couches" und dünne Matratzen mit Schlafsäcken. Ich habe meinen Teil
der Couch dann mit weiteren Kissen verstärkt und dann unter freiem
Himmel genächtigt.
Heute begann zunächst der World Diabetes Congress, Bilder des
deutschen Standes folgen. Es sind der viele große Hersteller
vertreten, nicht zuletzt aber auch kleinere, z. B. der Hersteller von
Timesulin, von dessen Produkten ihr in den nächsten Wochen sicherlich
noch mehr bei Diabetes-Index lesen könnt.
Mittags trafen wir uns dann für einen Vortrag und die ersten Wahlen.
Zunächst kurz zum Aufbau. Es werden nationale Diabetesgrupoen
gebildet, die wiederum Jugendvertreter entsenden, alle Länder sind
Heute haben wir morgens direkt mit einem Vortrag von Merith Basey
angefangen. Merith engagiert sich in Südamerika seit Jahren für
Diabetiker. Viele haben keinen Zugang zu täglichem Insulin und/oder
leben von weniger als 1,50 US-Dollar pro Woche. Ihr Vortrag war
wirklich interessant und bewegend.
Danach haben wir direkt die zuvor beschlossenen Strukturen
besprochen/verfeinert und Wahlverfahren ausgehandelt. Die genaue
Struktur werde ich in den nächsten Tagen ausführlich darlegen. Morgen
finden die Wahlen statt, bei denen ich mich selbstverständlich auch
Was mir immer mehr auffällt ist, dass es ganz egal ist von woher
jemand kommt. Die Probleme sind grundsätzlich dieselben. In manchen
Ländern haben es Diabetiker schwerer in manchen leichter. In
Argentinien gibt es indirekt ein Gesetz, dass Du nicht arbeiten
darfst, wenn Du Diabetes hast. Dort schicken manche sogar Freunde oder
Geschwister zur ärztlichen Untersuchung. Aber die Probleme im Umgang
mit dem Diabetes sind sehr ähnlich.
Ich wurde gebeten unser internes Forum zu leiten, für das ich heute
spontan ein Konzept vorgetragen habe. Ich möchte versuchen damit auch
Ich glaub es ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Zeichen weltweit, die rote Schleife. Das Zeichen für AIDS/HIV, jeder kennt es und jeder weiß wofür es steht. Doch was ist mit Diabetes?
Als Bescher dieser Seite wohl keine schwere Frage - der blaue Kreis/Ring - natürlich.
Heute Morgen haben wir und alle am Al Safa Park getroffen um ein
Zeichen zu Gunsten von dabetischen Kindern und Diabetikern in Afrika
zu setzen. Wir gingen, alle gelb gekleidet, eine Strecke von 3 km um
den Park, begleitet von Musik und einer vorherigen Ansprache. Eine
wirklich gute Idee und wirklich sinnvoll.
Nach der Rückker in das Tagungshotel durften wir eine Rede von Sir
Michael Hirst (President-Elect IDF) hören. Zuerst einmal, er ist einer
der besten Redner die ich je kennengelernt habe.
Heute ging es erst abends los, wegen der Reisenacht war das auch ganz
gut so. Anfangs gab es eine kleine Einführung insbesondere zum
Diabetes-Atlas: Wusstet ihr, dass es 2030 50% mehr Diabetiker gibt als
jetzt 2011? Aber schlimmer noch in einigen Entwicklungsländern wird
sich die Anzahl der Diabetiker bis 2030 praktisch verdoppeln. Eine
Entwicklung, die man unbedingt und schnell angehen muss!
Wichtigstes Ziel heute war das gegenseitige Kennenlernen.
Liebe Leser,
glücklicherweise gibt es in der Lobby free Wifi, zwar nicht auf dem Zimmer, aber so haben wir die zweitbeste Lösung gefunden.
Gestern Abend haben wir uns alle in Düsseldorf am Flughafen getroffen und sind mit der Schwebebahn vom Bahnhof zum Flughafen gereist. Nach dem Einstieg in das Flugzeug der Linie Emirates ging es dann pünktlich los. Wir konnten im Flugzeug allerdings nur beding schlafen, so dass wir gerade ziemlich müde sind. Schließlich sind wir ja auch gerade erst angekommen. Hier im Ibis warten wir in der Lobby gerade darauf, dass unsere Zimmer frei werden.
Der Weltdiabetestag liegt zwar schon hinter uns, aber es es nie zu spät ein Gewinnspiel zu starten.
Nachdem wir unser kleines Gewinnspiel über den Elite-Diabetiker gestartet hatten, folgt jetzt das etwas größere Gewinnspiel. Dazu gibt es 5 Fragen rund um den Weltdiabetestag, welche es richtig zu beantworten gilt.
Tausende Passanten – darunter auch viele Schulklassen – staunten vergangene Woche nicht schlecht, als sie beim Stiegen steigen Richtung Staatsoper Klaviertöne erzeugten. Die Installation, die von Diabetes Austria, der Initiative Soforthilfe für Menschen mit Diabetes (www.diabetes-austria.com ) ebenso wie eine „Checkbox“ organisiert worden war, sollte einerseits Spass an körperlicher Bewegung vermitteln.
Ist es euch aufgefallen? Unser unaufhörlicher Zähler hat heute einen großen Sprung gemacht, von 290 Millionen auf 366.000.000. Das ist ein gewaltiger Sprung von über 60 Millionen, Grund sind die neuen Zahlen der IDF (International Diabetes Federation) welche Heute den neuen Diabetes Atlas 2011 vorgestellt haben.
Die IDF hat im Brüssler Hauptbahnhof einen Flashmob veranstaltet. Zu bekanntem Sound gab es eine kleine Tanzeinlage.
Hier ein Video zum Event:
Heute ist Weltdiabetestag, lasst uns für Diabetes ein Zeichen setzen und macht es publik (nutzt eines unserer Profilbilder, schreib in Facebook oder Twitter ... ).
Diabetes hat als zweite Krankheit überhaupt und als erste nicht ansteckende einen solchen Tag der Vereinten Nationen (UN), dies sollte genug Anlass sein.
Act on Diabetes. NOW. - Handeln Sie jetzt!
Die Veranstaltung zum WDT 2011 in Berlin ist heute Nachmittag zu Ende gegangen. Sie bis zum Schluss recht gut besucht. Wenn gleich an den Ständen der Industrie die Besucher abnahmen (wegen leerer Werbemittelvorrät) waren die Vorträge immer noch gut Besucht. Somit denke ich das auch viele Besucher etwas Wissen mit nehmen konnten und nicht nur die vielen bunten Werbegeschenke.