Diabetes-Index.de

DDG 2013

Alle zwei Jahre findet die Frühjahrstagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in der Messestadt Leipzig statt. So war es uns auch dieses Jahr eine Ehre, die heiligen Hallen vom 08. Mai bis zum 11. Mai erneut aufzusuchen und uns über neue Entwicklungen der medizinischen und technischen Forschung in diesem für uns alle wichtigen Zweig zu informieren. Bevor ich jedoch auf einzelne Punkte eingehen werde, möchte ich meinen allgemeinen Eindruck des DDG 2013 loswerden.

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Das GL50 von beurer - Testbericht

Es freut uns immer, wenn Messgeräte aufgrund diverser Patientenerfahrungen und öffentlich publizierter Erfahrungsberichte verbessert werden. So erhielten wir von kurzen ein verbessertes Messgerät aus dem Hause beurer, welches wir vor einiger Zeit schon einmal ausführlich vorstellten. Folgerichtig reichten wir das Gerät an eine Patientin weiter, die noch völlig unbefangen mit dem "neuen Helfer" umgehen konnte.

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10 Regeln für eine gesunde Ernährung

Nicht nur Typ 2 Diabetiker sollten auf ihre Ernährung achten. Für jedermann dient sie als einer der Grundsteine für Gesundheit und Wachstum und ist somit ein essentieller Teil des Lebens.
Jetzt passend zum baldigen Frühlingsanfang und der bevorstehenden Fastenzeit, kann man die Zeit gut nutzen, sich seiner Ernährung ein wenig zu widmen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat dafür 10 Regeln auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse formuliert, die helfen sollen, eine vollwertige, gesunde Ernährung zu sichern.
Es sind Punkte, die sich leicht in den Alltag einbauen lassen, ohne sich besonders einschränken zu müssen. Dies hilft dabei, sich an diese Regeln zu halten, da es keine strengen und einseitigen Vorgaben sind. Sie können langfristig und Schritt für Schritt ins alltägliche Leben eingebaut werden.

1.Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Merkmale einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel.

2. Reichlich Getreideprodukte – und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Verzehren Sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.

3. Gemüse und Obst ­ Nimm „5 am Tag“...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch 1 Portion als Saft ­ idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.

4. Täglich Milch und Milchprodukte; ein- bis zweimal in der Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z. B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Mehr als 300 – 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreisauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60 – 80 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

6. Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie Salz mit Jod und Fluorid.

7.Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser ­ ohne oder mit Kohlensäure ­ und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett ­ das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

9. Sich Zeit nehmen und genießen
Essen Sie nicht nebenbei! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das fördert Ihr Sättigungsempfinden.

10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30 bis 60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

Quelle: http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=15

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Das OneTouch Verio IQ - der (II.) Test

Nur selten sind wir in der glücklichen Lage zwei Erfahrungsberichte über ein und dasselbe Hilfsmittel auf unserer Seite zu veröffentlichen. Beim One Touch Verio IQ ist es endlich mal wieder der Fall. Eine Kollegin von mir hatte das Gerät vollkommen unabhängig getestet und bietet im folgenden ihre Sicht auf das Blutzuckermessgerät. Daher müssen wir darauf hinweisen, dass Sie im folgenden Beitrag eine subjektive Meinung lesen, die vollkommen unabhängig von der Redaktion des Diabetes-Zentrale e.V. formuliert wurde.

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Das OneTouch Verio IQ - Das intelligente Messgerät?

Einleitung

Das letzte OneTouch Blutzuckermessgerät aus dem Hause LifeScan, d.h. Johnson&Johnson, welches ich rege nutzte, war das OTU 2. Seitdem ist es zwar nicht vollends still um den Anbieter aus den USA geworden, doch die großen Innovationen auf diesen hart umkämpften Markt veröffentlichten meiner Meinung nach die Konkurrenz. Da hat es mich schon positiv überrascht, dass ich vor kurzen ein neues Gerät in die Hände bekam: Das One Touch Verio IQ, mit dem Anspruch, dem Diabetiker schon nach der BZ-Messung neue Trends im Kurvenverlauf und wiederkehrende Problemzonen, beispielsweise morgendliche hohe Nüchternwerte aufzuzeigen. In wieweit das auch in der Realität funktioniert und Sinn macht, soll im nachfolgenden Bericht versucht werden zu klären.

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Das Contour USB Next - Ein Erfahrungsbericht

Einleitung

Seit Jahren benutze ich das Contour USB aus dem Hause Bayer und war mit dem Gerät bis auf wenige Punkte voll und ganz zufrieden. Daher war ich natürlich hoch erfreut, dass Bayer eine zweite Version (engl. “nächste”: “next”) veröffentlichte. Als ich das Gerät zum ersten Mal in den Händen hielt, konnte ich keine maßgebliche Änderung feststellen. Ob es jedoch im Gebrauch beim “Alten” blieb, soll im nachfolgenden Text versucht werden zu klären.

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Das Contour XT - die dritte Generation

Einleitung

Bis auf wenige Exkurse zu anderen Herstellern durchlebte ich meine gesamte Diabeteszeit mit Blutzuckermessgeräten aus dem Hause Bayer. Mittlerweile ist die Contour-Reihe in der dritten Generation angelangt und hat sich fest auf dem Markt etabliert. Nachfolgend soll das Contour XT vorgestellt werden, welches hauptsächlich durch verbesserte Teststreifen aufgefallen ist. Ob es noch andere Gründe gibt, zu dem Gerät zu wechseln, oder ob stattdessen andere Fehler aufgetaucht sind, soll im nachfolgenden Bericht versucht werden zu klären. Das Schwesterngerät - das Contour USB Next wird ebenfalls in wenigen Wochen getestet werden, so dass und mögliche Wiederholungen zu entschuldigen sind.

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CGM ist „Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode“

Gestern hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) bei Diabetes mellitus rechtlich als Bestandteil einer neuen Therapieform eingestuft. Die Patientenvertreter argumentierten vergeblich, es handele sich lediglich um ein „Hilfsmittel“. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe kritisiert diese Entscheidung des G-BA.

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Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes

Vor kurzem hatten wir ja über das Thema DDB vs. DiabetesDE berichtet. Heute erreichte uns die Pressemitteilung von diabetesDE, aus der hervorgeht, dass zum 08. Juni 2012 eine neue bundesweite (Patienten-)Organistaion für Menschen mit Diabetes gegründet wird.

Diese Organisation wird unter dem Namen "Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes e. V." arbeiten und die Landesverbände Bremen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen aufnehmen, die zum 30. Juni 2012 ihre Mitgliedschaft im Deutschen Diabetiker Bund aufgekündigt haben. Daneben können alle interessierten Einzelpersonen, Gruppen und Selbsthilfeinitiative Mitglied der neuen Patientenorganisation "Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes" werden.

Alles weitere in der Pressemitteilung von DiabetesDE

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Verhindert die Praxisgebühr medizinisch notwendige Behandlungen?

Die Praxisgebühr wurde im Jahr 2004 eingeführt. Seitdem müssen gesetzlich versicherte grundsätzlich 10,00 EUR pro Besuch bei einem Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten bezahlen. Ziel dieser Gebühr war, die Zahl von Arztbesuchen zu reduzieren. Aus der politischen Rhetorik betrachtet soll die Praxisgebühr, die sozial höchst ungerecht ist, keine notwendige medizinische Hilfe verhindern. So muss man bei einem Notfall, beispielsweise wenn man von einem Rettungswagen abgeholt wird, nicht am Eingang zum Rettungswagen bezahlen, sondern bekommt eine Rechnung zugeschickt, die man dann entsprechend zu liquidieren hat.

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